Rund um die Behandlung

Rund um die Behandlung

Extras für dein LieblingsLachen

Wir leben in einem tollen Land, in dem jede:r eine Basisversorgung erhält – immer! Aber auch nicht mehr.
Gemäß dem Sozialgesetzbuch sind wir Ärzt:innen dazu verpflichtet, über die Krankenkasse ausschließlich „ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche“ Leistungen abzurechnen. Das bedeutet: Alles, was absolut notwendig ist, wird übernommen – moderne Erkenntnisse, Komfort, individuelle Wünsche gehören jedoch nicht dazu.

Und Neues, das medizinisch längst sinnvoll ist, braucht oft Jahrzehnte, bis es in den Leistungskatalog aufgenommen wird. Ein Blick auf die Implantate zeigt zum Beispiel: Auch sie waren lange reine Privatleistung, bis die Krankenkassen ihre Bedeutung anerkannten und nach rund 40 Jahren einen Festzuschuss einführten. Ein weiteres Beispiel ist die professionelle Zahnreinigung (PZR): Inzwischen erstatten viele Kassen diese Leistung ganz oder teilweise, obwohl sie lange Zeit ausschließlich privat zu zahlen war. Da die regelmäßige PZR aber häufig über die Kassenleistungen hinausgeht, ist sie für gesetzlich Versicherte oft mit einer privaten Zuzahlung verbunden. Eine Zahnzusatzversicherung kann diese Kosten übernehmen – manche Tarife kosten im Jahr sogar weniger als zwei Zahnreinigungen selbst.

Ich persönlich möchte für mich selbst mehr als nur „zweckmäßig“ und „wirtschaftlich“ behandelt werden. Genau diese Möglichkeit biete ich auch jedem LieblingsMenschen, der durch unsere Tür kommt. Zusatzleistungen sind unser Weg, dir genau das zu ermöglichen – ganz egal wie du versichert bist!

Unsere Aufgabe ist es, dir transparent zu erklären, warum etwas sinnvoll ist und welche Vorteile es bringt. Deine Aufgabe ist es, frei zu entscheiden, was dir wichtig ist.

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Du möchtest Fragen in einem persönlichen Gespräch beantworten lassen und wünschst eine professionelle Einschätzung? Vereinbare gerne direkt online einen Termin. Wir freuen uns mit dir auf dein LieblingsLachen.

Viele erinnern sich noch an die klassische Abdruckmasse im Mund: klobig, unangenehm und manchmal mit Würgereiz verbunden. Bei LieblingsLachen in Düsseldorf gehen wir einen anderen Weg: Wir arbeiten mit einem digitalen Zahnabdruck mit Intraoralscanner. Dabei gleitet eine kleine Kamera sanft über die Zähne und erstellt in wenigen Minuten ein exaktes 3D-Modell deines Gebisses – ganz ohne Abdrucklöffel und Knetmasse.

Die Vorteile für dich:

  • Komfortabel – kein Würgereiz, kein unangenehmes Gefühl im Mund
  • Präzise – hochauflösende 3D-Bilder für eine exakte Planung deiner Behandlung
  • Schnell sichtbar – du kannst dein digitales Modell direkt auf dem Bildschirm betrachten
  • Nachhaltig – weniger Materialverbrauch, ganz im Sinne unserer Umwelt

Natürlich funktioniert auch die klassische Abdruckmethode zuverlässig. Die digitale Variante macht diese besondere Situation für dich aber deutlich angenehmer. Die meisten LieblingsMenschen entscheiden sich dafür. Schließlich würden wir unsere Wäsche heute auch nicht mehr am Fluss auf dem Stein waschen, wenn eine Waschmaschine bereitsteht.

Mit der digitalen Abformung starten wir jede Behandlung so, wie wir sie uns wünschen: modern, angenehm und zukunftsorientiert – für dein LieblingsLachen.

Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen (PZR) sind für jede:n sinnvoll – ganz unabhängig davon, ob gerade eine Zahnspange getragen wird oder nicht. Sie tragen entscheidend dazu bei, Zähne und Zahnfleisch langfristig gesund zu erhalten.

Die PZR ergänzt die tägliche Zahnpflege zu Hause: Zahnbürste und Fluorid sind die Basis, die professionelle Zahnreinigung entfernt zusätzlich hartnäckige Beläge und Zahnstein, die du selbst nicht erreichst. Damit beugst du nicht nur Karies und Zahnfleischentzündungen vor, sondern sicherst dir ein stabiles Fundament für dein LieblingsLachen – ein Leben lang.

Gerade während einer kieferorthopädischen Behandlung ist die PZR besonders wertvoll: Brackets, Bögen und feine Zwischenräume erschweren die Pflege. Hier sorgt die professionelle Zahnreinigung beim Kieferorthopäden in Düsseldorf für gesunde Zähne trotz Zahnspange.

Deine Vorteile auf einen Blick:

  • Gesundheit sichern – weniger Karies- und Entzündungsrisiko des Zahnfleisches
  • Stabilität fördern – gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch sind die Basis für ein stabiles Behandlungsergebnis
  • Langfristiger Schutz – regelmäßige PZR beugt Erkrankungen vor und erhält Zähne langfristig


Wir empfehlen je nach Alter, Spangenart und individueller Situation eine Zahnreinigung alle 4–6 Monate.

Eine Zahnspange kann mehr sein als nur ein medizinisches Hilfsmittel – sie darf auch Spaß machen! Besonders bei losen Zahnspangen können Kinder und Jugendliche ihre Spange ganz persönlich gestalten: Lieblingsfarben, Glitzer, kleine Bildchen oder Symbole machen aus der Spange ein Stück Individualität.

Je stärker Kinder ihre Spange als „ihre eigene“ wahrnehmen, desto größer ist die Motivation, sie im Alltag auch wirklich zu tragen. Und genau das ist medizinisch entscheidend: Denn wirken können Spangen nur, wenn sie regelmäßig getragen werden.

Ob Fußballfan, Tierfreund:in oder Glitzer-Fan – für jede Persönlichkeit gibt es die passende Gestaltung. Gerade in der Frühbehandlung kann ein Bildchen oder eine Lieblingsfarbe den Unterschied machen zwischen „müssen“ und „wollen“. Entscheidet selber, wie das euren Alltag beeinflusst.

Bei LieblingsLachen gilt: medizinisch sinnvoll – und trotzdem mit einem Lachen. Denn Motivation ist einer der wichtigsten Bausteine für eine erfolgreiche kieferorthopädische Behandlung.

Individuelle Brackets – von Keramik bis selbstligierend

Neben den klassischen Kassenbrackets gibt es auch Varianten mit mehr Komfort und Ästhetik: kleinere Brackets, selbstligierende Systeme (SL), Keramikbrackets, die weniger auffallen – oder sogar Lingualbrackets, die unsichtbar auf der Zahninnenseite befestigt werden. Diese Extras gehören nicht zur Kassenleistung, können deine Behandlung aber deutlich angenehmer oder unauffälliger machen.

Für Wissensdurstige: Mehr zu den verschiedenen Möglichkeiten findest du unter Unsichtbare Spange und Festen Spange

Mini-Pins – das Extra für schwierige Zahnbewegungen

Mini-Pins sind winzige Spezialschrauben, die der Spange zusätzlichen Halt geben. Dadurch lassen sich auch Bewegungen umsetzen, die mit einer normalen Zahnspange schwer oder gar nicht möglich wären – präziser, kontrollierter, kontinuierlicher und dadurch meist schneller. Für viele Patient:innen machen Mini-Pins den Unterschied zwischen aufwendiger Mitarbeit und einer einfachen Lösung für ihren Alltag.

Für Wissensdurstige: Mehr über die Vorteile von Mini-Pins

Klasse-II-Geräte – wenn die Spange Verstärkung braucht

Manchmal reicht eine normale Zahnspange nicht aus, um Ober- und Unterkiefer in Einklang zu bringen. Dann kommen festsitzende Klasse-II-Geräte wie der Jasper Jumper® oder Forsus™ Federn ins Spiel. Diese kleinen Zusatzmodule werden direkt an der festen Spange befestigt und helfen, den Unterkiefer nach vorne zu führen und den Biss zu verbessern – ohne dass du ständig zusätzliche Apparaturen einsetzen oder an Gummis denken musst.

Für dich bedeutet das: weniger Eigenaufwand, mehr Verlässlichkeit im Alltag. Gerade Jugendliche profitieren davon, weil die Spange „mitarbeitet“, auch wenn man mal nicht daran denkt.

Manchmal ist es nicht nur die Zahnstellung, die Probleme bereitet: Ein Knacken im Kiefergelenk, verspannte Kaumuskeln, Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Tinnitus, Schwindel und vieles mehr können auf eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) hinweisen. Vereinfacht gesagt: Wenn Ober- und Unterkiefer nicht optimal zusammenarbeiten, kann, das Auswirkungen auf den ganzen Körper haben.

Mehr als nur „Zähne“ – die Zusammenhänge

Zähneknirschen und Pressen (oft unbewusst im Schlaf) belasten Kiefergelenk und Kaumuskulatur. Da das Kiefergelenk nur im Doppelpack funktioniert – eine Seite rotiert, die andere gleitet – versucht dein Körper ständig, die Belastungen rechts und links abwechselnd auszugleichen. So entsteht eine Muskelkaskade: Erst spannt die eine Seite an, dann die andere. Mit der Zeit werden immer mehr Muskelgruppen mit hineingezogen – bis Beschwerden nicht nur im Kiefer, sondern auch in Nacken, Schultern oder sogar im Rücken spürbar werden.

Auch deine Körperhaltung spielt eine große Rolle: Fehlhaltungen aus dem Alltag – etwa langes Sitzen am Bildschirm oder zu wenig Bewegung – belasten den Kiefer zusätzlich. Und nicht zuletzt wirkt Stress wie ein Verstärker. Jeder Mensch reagiert anders darauf: Die einen produzieren mehr Magensäure, andere haben erhöhten Blutdruck – und wieder andere pressen und knirschen vor allem nachts.

Wichtig ist: Es geht nicht darum, diesen Ausgleichsmechanismus deines Körpers komplett abzuschaffen. Vielmehr wollen wir ihn in gesündere Bahnen lenken – so, dass weder deine Zähne noch dein Kiefergelenk oder andere Strukturen auf Dauer Schaden nehmen.

CMD-Symptome – wo sie überall spürbar sein können

Kiefer & Mund

  • Ziemlich naheliegend: Ein Gelenk, das überstrapaziert wird, kann wehtun.
  • Kieferknacken, Reiben oder Blockieren
  • Schmerzen im Kiefergelenk oder in der Kaumuskulatur
  • Eingeschränkte Mundöffnung („Kiefer geht nicht richtig auf“)
  • Gefühl, dass die Zähne nicht mehr richtig zusammenpassen
  • Zähneknirschen oder Pressen (oft während des Schlafens)
  • Zahnempfindlichkeiten oder Abnutzungsspuren an den Zähnen

 

Kopf & Gesicht

Die Kaumuskulatur zieht sich über große Teile des Gesichts. Besonders der große Schläfenmuskel (M. temporalis) reicht weit nach oben – wenn er überlastet ist, meldet er sich oft als Kopfschmerz.

  • Kopfschmerzen, Migräne-ähnliche Beschwerden
  • Gesichtsschmerzen oder Druck hinter den Augen
  • Ausstrahlende Schmerzen bis in Schläfen oder Stirn

 

Ohren & Gleichgewicht

Das Kiefergelenk liegt direkt neben dem Ohr. Bei Überlastung kann es kräftig gegen den Gehörgang drücken – und genau das macht sich dort bemerkbar.

  • Ohrenschmerzen oder Druckgefühl im Ohr
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen

 

Nacken, Schulter & Rücken

Der Körper denkt im Team: Wenn ein Gelenk oder eine Muskelgruppe nicht rundläuft, springen andere ein, um auszugleichen. Auf Dauer führt das zu Fehlbelastungen – und die machen sich irgendwann bemerkbar.

  • Verspannungen im Nacken und Schulterbereich
  • Eingeschränkte Beweglichkeit der Halswirbelsäule
  • Haltungsschäden oder Gefühl eines „schiefen“ Körpers
  • Rückenschmerzen bis in die Lendenwirbelsäule

 

Allgemein & Körperreaktionen

Wer nachts die Zähne zusammenbeißt, aktiviert dabei auch Gehirnareale, die Stresshormone ausschütten. Studien zeigen: Das macht den Schlaf unruhiger und kann den ganzen Körper belasten.

  • Schlafstörungen, nicht erholsamer Schlaf
  • Tagesmüdigkeit oder Erschöpfung
  • Stresszeichen wie erhöhter Blutdruck oder innere Unruhe

 

Wichtig zu wissen:

All diese Beschwerden können mit einer CMD zusammenhängen – sie müssen es aber nicht immer. Genau darin liegt die Herausforderung der Diagnose: Es gilt, sorgfältig herauszufinden, ob dein Kiefer die Hauptrolle spielt oder andere Faktoren mitmischen.

Bei der Behandlung ist es wichtig zu wissen: Niemand kann eine hundertprozentige Garantie geben. Aber die Erfahrung zeigt, dass die allermeisten Patient:innen eine deutliche Verbesserung erleben – viele berichten sogar, dass ihre Beschwerden komplett verschwunden sind. Unser gemeinsames Ziel bei LieblingsLachen ist es, dass du Schritt für Schritt spürbar entlastet wirst und wieder mehr Leichtigkeit im Alltag gewinnst.

Interdisziplinäre Therapieansätze

Eine CMD lässt sich nur selten in einem Schritt „wegzaubern“. Viel wichtiger ist ein ganzheitlicher Ansatz – bei LieblingsLachen bedeutet das: Schienentherapie und Physiotherapie gehen Hand in Hand.

Schienentherapie: Wir fertigen für dich eine individuell angepasste Schiene an, die Zähne und Kiefergelenke entlastet und die Muskulatur beruhigt. Die Schiene ist sozusagen die Basis – sie schafft Raum für Entspannung und schützt gleichzeitig deine Zähne.

Physiotherapie: Parallel arbeiten wir mit erfahrenen Physiotherapeut:innen zusammen. Mit gezielten Übungen und manuellen Techniken werden Verspannungen gelöst, Muskeln gelockert und falsche Haltungsmuster korrigiert. Denn eine Schiene allein bringt wenig, wenn die Muskulatur weiterhin im alten Muster festhängt.

Feintuning: Sobald die Muskulatur durch die Physiotherapie lockerer wird, passen wir deine Schiene erneut an. So hält die Schiene nicht an einer „alten“ Spannung fest, sondern begleitet den Prozess hin zu einer neuen, entspannteren Lage.

Und dann wiederholt sich der Kreislauf: Die Physiotherapie lockert, wir passen die Schiene an, die neue Position stabilisiert sich – und im nächsten Schritt geht es wieder einen Tick weiter. Mit jedem Durchgang kommen wir der physiologischen Gelenkposition näher. Dieses Zusammenspiel sorgt dafür, dass dein Kiefer langfristig entlastet wird. Und weil weniger Spannung im Kiefer auch weniger Belastung für Nacken, Schultern und Co. bedeutet, kann sich Schritt für Schritt dein ganzer Körper ausgeglichener anfühlen.

Der LieblingsLachen-Ansatz
Bei LieblingsLachen geht es nicht um schnelle Tricks, sondern um nachhaltige Entlastung. Wir betrachten nicht nur die Zähne, sondern dich als ganzen Menschen – mit deinem Alltag, deinen Gewohnheiten und deinem Stresslevel.
Unser Ziel: Schmerzen lindern, Beweglichkeit verbessern und dir langfristig ein entspanntes LieblingsLachen schenken.

Fachlich fundiert – für alle, die’s genau wissen wollen:
 DGFDT / DGZMK¹ | Graff-Radford² | Mottaghi et al.³ | Cuenca-Martínez et al.⁴ | Lobbezoo et al.⁵ | Nashed et al.⁶ | Fritzen et al.⁷ (Evidenz zu craniomandibulären Dysfunktionen, Bruxismus, systemischen Zusammenhängen und Begleitsymptomen)
 DGFDT / DGZMK. Wissenschaftliche Mitteilung: Therapie craniomandibulärer Dysfunktionen (CMD). 2022.
 Graff-Radford SB. Temporomandibular disorders and headache. Dent Clin North Am. 2007;51(1):129–144.
 Mottaghi A, et al. Is there a higher prevalence of tinnitus in patients with temporomandibular disorders? A systematic review and meta-analysis. 2019.
 Cuenca-Martínez F, et al. Craniocervical and Cervical Spine Features of Patients with Temporomandibular Disorders: A Systematic Review and Meta-Analysis of Observational Studies. J Clin Med. 2020;9(9):2806.
 Lobbezoo F, et al. Bruxism defined and graded: an international consensus. J Oral Rehabil. 2013;40(1):2–4.
 Nashed A, et al. Sleep bruxism is associated with a rise in arterial blood pressure. Sleep. 2012;35(4):529–536.
 Fritzen VM, et al. Levels of salivary cortisol in adults and children with bruxism diagnosis: A systematic review and meta-analysis. J Oral Rehabil. 2022.

Endlich – die Zahnspange ist raus, das LieblingsLachen ist da! Damit das so bleibt, folgt nun ein entscheidender letzter Schritt: die Retention. Denn Zähne haben die natürliche Tendenz, sich wieder zu verschieben – selbst nach erfolgreicher kieferorthopädischer Behandlung.

Warum bewegen sich Zähne wieder?

Der Mund ist ein dynamisches System: Die Zunge drückt von innen, Lippen und Wangen von außen, jedes Sprechen, Kauen und Schlucken übt Kräfte auf die Zähne aus. Gleichzeitig nutzen sich die Zähne im Laufe der Zeit leicht ab, das Kieferwachstum verändert sich weiter, und auch genetische Faktoren spielen eine Rolle. Die Folge: Ohne gezielte Stabilisierung (Retention) können sich die Zähne mit der Zeit wieder verschieben (Rezidiv).

Welche Retentionsmöglichkeiten gibt es?

Damit das erreichte Behandlungsergebnis langfristig stabil bleibt, setzen wir auf individuell abgestimmte Retentionslösungen:

Klassische Retentionsplatte
Herausnehmbare Spange mit Kunststoffbasis und Drahtbügeln:

  • Ermöglicht das natürliche Einspielen des Bisses („Settling“)
  • Muss regelmäßig getragen werden
  • Fördert die langfristige Erhaltung des Behandlungsergebnisses – besonders in Kombination mit einem festen Retainer
  • einfache Handhabung, hygienisch gut zu reinigen

Transparente Retentionsschienen
Kunststoffschiene ähnlich wie Aligner:

  • Unauffällig und leicht zu reinigen
  • Private Leistung
  • Stabilisieren, aber verhindern das natürliche Settling

Festsitzende Retainer (Lingualretainer)
Ein dünner Draht wird von innen auf die Frontzähne geklebt.

  • Unsichtbar, stabil und bewährt
  • Schützt vor neuen Engständen – ohne dass man daran denken muss
  • Keine tägliche Erinnerung notwendig
  • Private Leistung

Unser Favorit:

Die Kombination aus festsitzendem Retainer und einer herausnehmbaren Retentionsplatte. Sie vereint passive Stabilität im Frontzahnbereich mit einer Settling ermöglichenden Stabilisierung der Seitenzähne.
Leider übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nur die herausnehmbaren Spangen – der festsitzende Retainer muss selber finanziert werden.

Wir wissen: Im Alltag können Situationen auftreten, in denen eine herausnehmbare Spange nicht getragen werden kann – Krankheit, Urlaub oder schlichtweg der Alltag. Für all das haben wir natürlich Verständnis. Aber all unser Verständnis kann die Biologie nicht ändern. Trotzdem verschieben sich Zähne, wenn keine Stabilisierung erfolgt. Der festsitzende Retainer bietet hier eine zuverlässige Lösung. Was für dich sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam und individuell.

 

Wie lange dauert die Retentionsphase?

Die einfache Wahrheit lautet: „Ein Leben lang ein LieblingsLachen bedeutet, ein Leben lang etwas dafür zu tun.“Zähne bleiben nur stabil, wenn sie dauerhaft stabilisiert werden. Besonders die unteren Frontzähne sind anfällig für Rückstellungen, weshalb dort heute oft eine permanente Retention empfohlen wird.

Was tun, wenn der Retainer sich löst oder verloren geht?

Melde dich bitte zeitnah, wenn:

  • der feste Retainer sich löst oder verbiegt
  • die Schiene / lose Spange verloren oder beschädigt ist

Auch kleine Veränderungen können langfristig zu Engständen führen – wir helfen schnell und unkompliziert weiter. Kleine Schäden bedeuten meist kleine, schnell behebbare Reparaturen. Wird jedoch zu lange gewartet, können sich die Zähne bereits verschoben haben. Dann werden Korrekturen aufwendiger, teurer und im ungünstigsten Fall ist sogar eine erneute Behandlung nötig – die sich mit rechtzeitiger Kontrolle oft vermeiden lässt.

Unser Service: LieblingsLachen+ unser RetentionsClub für langfristigen Zahnerhalt

Wer möchte, kann Teil von LieblingsLachen+ werden – unserem Konzept für ein langfristig stabiles LieblingsLachen. Damit meinen wir: Ein schöner Behandlungserfolg soll nicht nur kurzfristig Freude machen, sondern möglichst ein Leben lang erhalten bleiben.

LieblingsLachen+ bietet:

  • Digitaler Scan am Ende der Behandlung
  • Ersatzschienen bei Verlust oder Bruch – ohne erneuten Abdruck, auch Versand nach Hause möglich
  • Ersatzschienen zum vergünstigten Preis
  • Erinnerungsservice für regelmäßige Retainerkontrollen

Festsitzende Retainer werden weiterhin vor Ort kontrolliert und ggf. angepasst.
Hinweis: Die Mitgliedschaft ist freiwillig und wird transparent und individuell erklärt. Sprich uns einfach an!

Unser Ziel

Ein Lachen, das nicht nur schön aussieht, sondern auch stabil bleibt, mit möglichst wenig Aufwand im Alltag. Deshalb planen wir die Retention von Anfang an mit – individuell und wissenschaftlich fundiert.

Noch Fragen? Sprich uns gerne an – wir erklären dir verständlich und transparent, welche Lösung am besten zu dir oder deinem Kind und der Behandlung passt.

Fachlich fundiert – für alle, die’s genau wissen wollen:
 Little et al.¹ | Martin et al.² (Evidenz zur Langzeitstabilität nach kieferorthopädischer Behandlung und Retentionsmaßnahmen)
 Little RM, et al. An evaluation of changes in mandibular anterior alignment from 10 to 20 years postretention. Am J Orthod Dentofacial Orthop. 1988;93(5):423–428.
 Martin C, et al. Retention procedures for stabilising tooth position after treatment with orthodontic braces. Cochrane Database Syst Rev. 2023;5(5):CD002283.

Für diese Sportarten empfiehlt die DGZMK einen Mundschutz

  • American Football & Rugby
  • Baseball & Basketball
  • Boxen & andere Kampfsportarten
  • Eishockey & Feldhockey
  • Fußball & Handball
  • Geräteturnen
  • Inline-Skating & Skateboarding
  • Radsport (v. a. Mountainbike)
  • Reiten
  • Wasserball


Kinder mit tatsächlich oder auch nur scheinbar vorstehenden oberen Schneidezähnen haben ein besonders hohes Risiko für Zahnverletzungen – ihre Frontzähne sind einfach ungeschützter.

Ob Fußball, Handball, Hockey oder Kampfsport – viele Sportarten machen Spaß, bergen aber auch ein Risiko für die Zähne. Ein Sturz oder ein Schlag kann schnell zu abgebrochenen oder ausgeschlagenen Zähnen führen. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch aufwendig und teuer in der Behandlung.

Trägst du eine feste Zahnspange, kommt noch ein zusätzliches Risiko hinzu: Die Brackets und Drähte können bei einem Aufprall die Lippen oder die Wangen von innen verletzen. Lingualbrackets verringern das Risiko deutlich – dafür kann die Zunge eher betroffen sein. Aber mal ehrlich: Ein Ball trifft nur selten mitten in den Mund. In jedem Fall – mit Sportmundschutz bleiben Zähne und Weichgewebe optimal geschützt.

Von einfach bis individuell – die drei Mundschutztypen gemäß der Deutsche Gesellschaft für Zahn-Mund-&Kieferheilkunde (DGZMK)

  1. Typ I – Konfektionierter Mundschutz
    Vorgefertigte Gummi‑Schienen aus dem Sportfachhandel. Werden einfach durch Zusammenbeißen im Mund gehalten. Vorteile: günstig, sofort verfügbar. Nachteile: schlechte Passform, Beeinträchtigung von Atmen und Sprechen, geringster Schutz.
  2. Typ II – Thermoformbarer („Boil‑and‑bite“) Mundschutz
    Diese Schienen werden in heißem Wasser weich gemacht und dann selbst am Zahngebiss angepasst. Prinzipiell besserer Schutz als Typ I, aber die Wirksamkeit hängt stark von der Anpassungsqualität ab.
  3. Typ III – Individuell hergestellter Mundschutz
    Wir oder der Zahnarzt nehmen eine Abformung und daraus wird im Labor der passgenaue Mundschutz gefertigt.
    Das Ergebnis: optimale Passform, höchster Tragekomfort und die bestmögliche Schutzwirkung – auch bei Zahnspangen oder wachsenden Kiefern. Die DGZMK bezeichnet diesen Mundschutz als Mittel der Wahl zur Vorbeugung sportbedingter Verletzungen.

Warum individuell besser schützt
Ein individuell gefertigter Mundschutz sitzt stabil, verrutscht nicht und verteilt Kräfte optimal. Studien zeigen: Spieler:innen mit individuell angepasstem Mundschutz erleiden bis zu fünfmal weniger Zahnverletzungen als ohne Schutz

Fachlich fundiert – für alle, die’s genau wissen wollen:
 LaBella et al.¹ (Evidenz zur Schutzwirkung von Mundschutz auf Zahnverletzungen und Kopfverletzungen im Sport)
 LaBella CR, Smith BW, Sigurdsson A. Effect of mouthguards on dental injuries and concussions in college basketball. Med Sci Sports Exerc. 2002;34(1):41–44.

LieblingsLachen-Tipp:
Im Wechselgebiss oder während einer kieferorthopädischen Behandlung verändert sich die Zahnstellung schnell – ein individuell gefertigter Mundschutz passt dann oft nicht lange, und die ständige Erneuerung wird auf Dauer teuer. Ein gut angepasster Boil-and-bite-Mundschutz, den wir in der Praxis regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf nachjustieren, ist hier ein sinnvoller Kompromiss für diese Zeit des Wandels.

Nach der abgeschlossenen Behandlung fertigen wir dir gerne einen individuellen Mundschutz an.

Bei LieblingsLachen gilt: aktiv bleiben, aber sicher. Mit einem Mundschutz kannst du dich voll auf dein Spiel konzentrieren – geschützt und entspannt.

Praxisstart nicht verpassen

Dein LieblingsLachen ist greifbar nah. Lasse dich ganz einfach für einen Termin bei deiner Kieferorthopädin in Düsseldorf  vormerken und schreib uns eine E-Mail – dann finden wir den passenden Termin.